Politik
pt Februar 2021

„Gesundheit braucht Evidenz – Evidenz braucht Hochschulen“

Bündnis Therapieberufe an die Hochschule fordert erneut Vollakademisierung

Die Therapieberufe Ergotherapie, Logopädie und Physiotherapie sind ein essenzieller Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Sie gewährleisten grundlegende Versorgungsleistungen für Patienten und tragen dazu bei, die nationalen Gesundheitsziele auch in Krisenzeiten umzusetzen. Nach langen Jahren des gesetzgeberischen Stillstands und Flickwerks müssen sie jetzt zukunftsfest gemacht werden, meint das Bündnis Therapieberufe an die Hochschule.

Ein Beitrag von Jörg Stanko
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Ausbildungsreform – da war noch was

Wie aus einer anderen Zeit klingt das Zitat zur Ausbildungsreform von Bundesgesundheitsminister Jens Spahn auf dem zweiten Therapiegipfel in Berlin: „Bis Ende 2019 erarbeitet eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe konkrete Eckpunkte, die dann in einen Gesetzesentwurf einfließen werden.“ Das Ministerium hatte hierfür die zuständigen Akteure um die Beantwortung eines Fragenkatalogs gebeten. Die Physiotherapie-Verbände IFK, Physio-Deutschland, VPT sowie der Verband leitender Lehrkräfte (VLL) sprachen sich in einer gemeinsamen Erklärung für eine Vollakademisierung aus. Auch der Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe (HVG) forderte sie (1). Ende 2019 meldete sich das erste Mal das Bündnis Therapieberufe an die Hochschule zu Wort.

Durch die zwingende Dringlichkeit der Coronakrise wurde die bereits im März 2020 veröffentlichte Stellungnahme des Bündnisses zu den Eckpunkten „Gesamtkonzept Gesundheitsfachberufe“ (2) der Bund-Länder-Arbeitsgruppe vermutlich nicht ausreichend wahrgenommen. Im November letzten Jahres machte es erneut auf seine Positionen aufmerksam, unter anderem auch auf einer neuen Website (siehe Kasten).

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pt Februar 2021

Erschienen am 10. Februar 2021