Viele Menschen verbringen einen großen Teil ihrer Zeit am Arbeitsplatz. Die Erkenntnis, dass die Gesundheit der Beschäftigten ein hohes Gut darstellt, hat die Aufmerksamkeit vieler Betriebe in den letzten Jahren auf das Thema „Gesundheit bei der Arbeit“ gelenkt. Im Rahmen der Betrieblichen Gesundheitsförderung werden häufig Physiotherapeuten eingesetzt, um gesundheitlichen Beschwerden von Beschäftigten vorzubeugen. Doch wie steht es um die Gesundheitsförderung bei Physiotherapeuten selbst?

Gesund Arbeiten

Zufriedene, motivierte und gesunde Beschäftigte sind unverzichtbar für den Erfolg eines Unternehmens. Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF) ist ein geeignetes Mittel, um auf gesundheitliche Beanspruchungen zu reagieren (1) und die Beschäftigten leistungsfähig und gesund zu erhalten (2). Hierbei lassen sich die Arbeitsmittel und -umgebung, die Arbeitsorganisation und die sozialen Beziehungen betrachten. Es gehören zum Beispiel ergonomische Arbeitsmittel sowie gut organisierte Arbeitsabläufe, die Unterstützung durch Vorgesetzte und Kurse zur gesunden Ernährung oder zum Stressmanagement dazu. Häufig werden auch Rückenkurse oder andere Kurse für sportliche Aktivitäten angeboten sowie physiotherapeutische Behandlungen, wie mobile Massagen während der Arbeitszeit. Somit besteht mit der BGF eine Gelegenheit für Physiotherapeuten, gesundheitlichen Beschwerden vorzubeugen und bereits vorhandene Beschwerden zu reduzieren (3). Maßnahmen zur Rückengesundheit und Rückenschulen gehören zu den häufigsten Angeboten im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung (4, 5).