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Die physiotherapeutische Frühmobilisation auf der Intensivstation hat viele Vorteile für die Nachbehandlung. Verringert sich dadurch auch die Verweildauer dort und insgesamt im Krankenhaus? Diese Fragestellung überprüften Wissenschaftler an der Kentucky-Universität in Großbritannien in einer retrospektiven Studie von März 2012 bis Mai 2015. Sie werteten die Daten von 2.568 Erwachsenen aus, die auf der Herz-Thorax-Intensivstation behandelt worden waren. Die Physiotherapeuten führten mit den beatmeten Patienten beispielsweise Lagerungen, Bewegungsübungen (aktiv, resistiv), Transfers, Steh- und Gangtraining durch. Voraussetzung dafür war die stabile hämodynamische Situation, entsprechend den leitliniengerechten Vorgaben für die Frühmobilisation. Ausgeschlossen wurden unter anderem Schwangere. Die Patienten wurden folgenden krankheitsspezifischen Subgruppen zugeordnet: