Zu dieser Frage erstellten Forscher aus Australien eine systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse. Relevant waren die Parameter Funktionsfähigkeit und Lebensqualität. Die Wissenschaftler durchsuchten fünf elektronische Datenbanken nach geeigneten Studien ab dem Jahr 1994. Das Programm musste dabei in einem ambulanten Setting oder als wohnortnahes Training angeboten worden sein. Recherche, Datenextraktion und Bewertung (PEDro und GRADE) wurden durch zwei Forscher unabhängig voneinander durchgeführt. 40 Publikationen (27 randomisierte kontrollierte Studien und 13 Kohortenstudien) mit insgesamt 5.411 Patienten wurden eingeschlossen. Die Auswertung zeigt, dass es durch die Interventionen zu einer klinisch signifikanten Verbesserung um 8,5 Punkte im Minnesota Living with Heart Failure Questionnaire kommt. Auch im Sechs-Minuten-Gehtest waren die Ergebnisse klinisch signifikant: Die Patienten verbesserten sich hier um durchschnittlich rund 50 Meter. Die Autoren schlussfolgern, dass ein strukturiertes Trainingsprogramm zu einer signifikanten Verbesserung von Funktionsfähigkeit und Lebensqualität führt.