Ja, laut den Ergebnissen einer Studie amerikanischer Forscher. Sie teilten insgesamt 156 Patienten mit Gonarthrose per Zufall in zwei Gruppen ein. Die eine Hälfte bekam Kortisoninjektionen, die andere Hälfte Physiotherapie. Die Patienten waren durchschnittlich 56 Jahre alt und hatten in mindestens einem Kniegelenk Arthrose. 

Die Einschlusskriterien definierten die Forscher wie folgt: älter als 38 Jahre, vorstellig in einer der zwei an der Studie beteiligten Einrichtungen, die Diagnose Gonarthrose auf Basis der American-College-of-Rheumatology-Klassifikation sowie auf Basis des Röntgenbildes (Kellgren-Lawrence-Grad eins bis vier). Ausgeschlossen wurden Patienten, die in den zwölf Monaten zuvor bereits Kortisoninjektionen oder Physiotherapie erhalten hatten und die keine radiologisch nachweisbare Arthrose aufwiesen.