Forscher aus Frankreich recherchierten bis März 2018 in verschiedenen wissenschaftlichen Datenbanken nach randomisierten kontrollierten Studien zu dieser Fragestellung. Geeignet waren Studien mit einer Interventionsdauer von mindestens einem Jahr, die Senioren ab 60 Jahren untersuchten – vorwiegend Gesunde, aber teilweise auch Patienten mit kardiologischen und neurologischen Erkrankungen. Die Studien mussten mindestens eine Trainingsmaßnahme mit einer Kontrollgruppe vergleichen. Es waren jegliche Formen von Training möglich, zum Beispiel auch Heimtraining oder Gruppentraining. Bei Training ohne Supervision wurde die Studie nur berücksichtigt, wenn es einen individuellen Trainingsplan gab. Wichtige Ergebniskriterien waren das Sturzrisiko, Stürze mit Verletzungen, multiple Stürze (zwei oder mehr), das Auftreten von Frakturen sowie Hospitalisation und Mortalität.