Für diese Fragestellung wurden vorliegende Daten aus einer internationalen randomisierten Multicenterstudie (HF-ACTION) sekundär analysiert. Es wurde untersucht, welchen Einfluss das anfängliche körperliche Aktivitätsniveau auf die Übungstherapie bei Patienten mit chronischer systolischer Herzinsuffizienz aus den USA, Kanada und Frankreich hat (linksventrikuläre Auswurffraktion < 35 Prozent, NYHA functional class II–IV). Patienten, die in den vergangenen sechs Wochen mehr als einmal pro Woche moderat bis intensiv trainiert hatten, wurden ausgeschlossen. Insgesamt konnten 1.494 Patienten eingeschlossen werden, die den International Physical Activity Questionnaire-Short Form zu Beginn vollständig ausgefüllt hatten. Der Selbstauskunft-Fragebogen ist weltweit bekannt und in vielen Ländern validiert. Er beinhaltet unter anderem Fragen zur Frequenz, Dauer und Intensität von verschiedenen körperlichen Aktivitäten.