Die Diagnose eines zu schwachen Herzmuskels ist verständlicherweise beängstigend. Aber Betroffene können selbst viel zu einer besseren Belastbarkeit und somit guten Lebensqualität beitragen. Nach einer gründlichen Diagnostik und Einstellung der richtigen Medikation spielt ein körperlich aktiver Lebensstil die Hauptrolle in der Therapie. Lesen Sie in diesem Beitrag die wichtigsten Empfehlungen.

Reminder: Herzinsuffizienz

Bei einer Herzinsuffizienz wird der Organismus nur noch unzureichend mit Blut und somit auch mit Sauerstoff versorgt. Daneben spielen auch andere Faktoren eine Rolle, zum Beispiel eine kompensatorische Aktivierung des sympathischen Nervensystems. Typische klinische Symptome umfassen Dyspnoe, Müdigkeit und Flüssigkeitsretention im Körper, zum Beispiel in Form von Schwellungen der Füße und Unterschenkel. Es gibt aber auch asymptomatische Patienten, bei denen eine kardiale Dysfunktion als Zufallsbefund auffällt. Zur Bestimmung der Schwere der Herzinsuffizienz hat sich das NYHA-Klassifikationssystem etabliert, basierend auf den Empfehlungen der New York Heart Association (NYHA). Man unterscheidet vier Stadien: NYHA I bedeutet asymptomatisch, während NYHA IV einem bettlägerigen Patienten entspricht, mit Symptomen sowohl bei körperlicher Aktivität als auch in Ruhe.