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Niederländische Forscher entwickelten ein spezifisches Programm namens FIT-HIP (The Fear of falling InTervention in HIP fracture geriatric rehabilitation). Es richtet sich an Patienten, die nach einer Hüftfraktur eine geriatrische Rehabilitation durchlaufen und Angst vor einem Sturz haben. 78 Patienten wurden inkludiert, diese waren mindestens 65 Jahre alt. Je 39 Patienten waren in der Interventionsgruppe (zusätzlich zur üblichen Versorgung kognitive Verhaltenstherapie) und der Kontrollgruppe (nur übliche Versorgung). Die klinischen Zielgrößen Sturzangst und Mobilität wurden zu Beginn und Ende der Reha sowie drei und sechs Monate später gemessen. Die Forscher setzten die Assessments Falls Efficacy Scale-International (FES-I) und Performance Oriented Mobility Assessment (POMA) ein. Die beiden Interventionen unterschieden sich nicht signifikant bei den Nachuntersuchungen; das FIT-HIP-Programm reduzierte also nicht die Sturzangst. Die Forscher vermuten, dass nach einer Hüftfraktur eine gewisse Sturzangst adäquat ist und es nicht gelungen ist, diejenigen Personen mit maladaptiver Sturzangst herauszufiltern und zu behandeln.