Beherrscht mehrere Sprachen, ist immer freundlich, fällt nie aus: Die Physiotherapeuten bekommen hochmoderne Verstärkung durch neue „Kollegen“. Im Rahmen eines Pilotprojektes nehmen in der Kinderklinik der Kieler Uniklinik zwei sprechende Roboter ihre Arbeit auf. Damit soll eine Möglichkeit für eine patientenorientierte und professionelle Inklusion von neuen Technologien in den Arbeitsalltag aufgezeigt werden. Langfristig könnten davon Therapeuten und Patienten profitieren.

Ein Beitrag von Henning Fimm und Stefanie Fimm

Zora RoboterUKSH
Zora Roboter

Die ersten Schritte im Modellprojekt

Die Digitalisierung zeigt sich mit zwei kleinen, farblich changierenden Knopfaugen. „Hallo, mein Name ist Zoraa“, tönt es aus dem kleinen Wesen. Nach einer kurzen Überleitung spreizt es, per iPad in Gang gesetzt, die schweren Roboterbeinchen plötzlich zum Tai-Chi. Als Nächstes demonstriert der Androide Beinstreckübungen – auch das klappt tadellos.