Ein Ruck ist in den ersten Juniwochen durch die therapeutischen Berufe gegangen, ein Aufatmen – endlich ist da einer, der was tut! Er hat ein modernes Ritual gefunden, das eine einende Wirkung auf alle hat: eine Radtour von Frankfurt nach Berlin, fast eine Pilgerreise. Mit Schweiß und ohne Tränen brachte der Kollege Heiko Schneider Protestbriefe bis vor das Bundesgesundheitsministerium. Er ist dabei fast ein Popstar geworden. Über „Therapeuten am Limit“.

Gesprächspartner Heiko Schneider

Seit 2005 Physiotherapeut (B. Sc.); seit 2010 niedergelassen in eigener Praxis; Fortbildungen in Manueller Therapie und Manueller Lymphdrainage; Schwerpunkte: Orthopädie, Traumatologie, Lymphologie; Initiator von „Therapeuten am Limit“. Kontakt: Heiko.schneider@therapeuten-am-limit.de

Wir haben die Aktion „Therapeuten am Limit“ (TAL) auf Facebook begleitet und ausführlich über ihre Entstehung und Ziele berichtet (1). Deshalb wollte ich einige Tage nach der Radtour von Heiko wissen, wie es ihm jetzt eigentlich so geht. Wir telefonierten am 13. Juni, also gut eine Woche nach der Briefübergabe an den Gesundheitsausschuss in Berlin.