In einer iranischen Studie randomisierten Wissenschaftler 62 Patienten mit Impingement-Symptomatik seit mindestens drei Monaten in eine Trainingsgruppe oder eine Gruppe, die mit thrombozytenreichem Plasma (PRP) therapiert wurde. Nach einem, drei und sechs Monaten wurden die klinischen Zielgrößen Schmerz, Funktion, Muskelkraft und Bewegungsausmaß der Schulter gemessen, außerdem erfolgte ein MRT.

Beide Interventionen reduzierten die Schmerzen und verbesserten die Gelenkbeweglichkeit und die Schulterfunktion. Die Muskelkraft veränderte sich hingegen in keiner der Gruppen. In den ersten beiden Follow-ups war die Übungstherapie den PRP-Injektionen in mehreren Parametern überlegen, in der Nachuntersuchung nach sechs Monaten nur noch in zwei Outcomes, dem Western Ontario Rotator Cuff Score und der Abduktionsfähigkeit der Schulter. Das Fazit ist, dass beide Therapieformen wirksam Schmerzen bei Schulter-Impingement reduzieren und die Funktion verbessern, Übungstherapie allerdings deutlicher.