Forschung & Evidenz: Evidenz-Update
pt Februar 2021

Impingement der Schulter: Wie effektiv ist eine zusätzliche Nervenmobilisation als Ergänzung zur Physiotherapie?

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Poprotskiy Alexey / shutterstock.com

Patienten mit Impingementsyndrom der Schulter leiden an verschiedenen Symptomen, dazu gehören insbesondere Schmerzen, die durch Überkopfaktivitäten und Schlafen auf der betroffenen Seite zunehmen. Experten diskutieren drei Theorien zur Ätiologie: mechanische, vaskuläre und neurale Ursachen. Während mechanische (Überbelastung) und vaskuläre (schlechte Durchblutung) Erklärungsansätze häufig herangezogen werden, sind mögliche neurale Ursachen bisher noch wenig bekannt. Daher untersuchten Forscher die Effektivität von ergänzender Neuromobilisation.

Geeignet waren Patienten mit Impingementsyndrom der Schulter und auffälligen Ergebnissen in folgenden Tests: Upper Limb Tension Test, Neer, Hawkins Kennedy, Empty Can, schmerzhafter Bogen und horizontale Adduktion. Patienten mit vorhergegangen Operationen oder Verletzungen an der Schulter, zervikaler Radikulopathie oder Systemerkrankungen schlossen die Forscher aus. 80 Patienten erfüllten die Kriterien und wurden per Zufall einer von zwei Gruppen zugeteilt. Alle Patienten erhielten die übliche Physiotherapie mit elektrotherapeutischen Verfahren und Übungen zur Kräftigung und Dehnung der schulterumgebenden Muskulatur (je zehn Wiederholungen). Die Interventionsgruppe bekam zusätzlich noch eine Behandlung mit Neuromobilisationen nach Butler. Dazu gehörten Slider und Tensioner, die ebenfalls mit einer Anzahl von jeweils zehn Wiederholungen angewendet wurden.

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pt Februar 2021

Erschienen am 10. Februar 2021