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Wissenschaftler untersuchten das Gangbild und die Muskelaktivierung bei Kindern, die maximal drei Jahre alt waren Sie verglichen das Gangbild gesunder Kinder (n = 28) in den ersten sechs Monaten nach Beginn des selbstständigen Gehens mit dem von Kindern mit unilateraler infantiler Zerebralparese (n = 13). Dazu nutzten die Forscher ein optoelektronisches 3D-System zur Bewegungsanalyse und Oberflächen-Elektromyografie.

Der Hauptunterschied lag darin, dass Kinder mit Zerebralparese beim Gehen eine vermehrte Außenrotation des Beckens auf der betroffenen Seite zeigten. Die Aktivierung der Muskulatur im EMG unterschied sich hingegen nicht zwischen den Gruppen. Die Wissenschaftler empfehlen, dass Therapeuten mit ihren Patienten die motorische Kontrolle verbessern, das Gleichgewicht und die Symmetrie schulen sollten.

Quelle: Grigoriu AI, et al. 2019. Characteristics of newly acquired gait in toddlers with unilateral cerebral palsy: implications for early rehabilitation. Ann. Phys. Rehabil. Med. Nov 26. [Epub ahead of print]

Link zum Abstract: www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/31783143