Gesund alt zu werden, ist der Wunsch vieler Menschen – dies ist allerdings nicht immer leicht zu erreichen. Senioren leiden nicht nur unter Haarausfall und Sehstörungen: Sarkopenie, Arthrose, Osteoporose, Demenz und Depressionen gehören zu den häufigen Symptomen und Krankheiten, die das Altern beeinflussen. Wie man die Lebensqualität von Menschen mit Demenz im Akutkrankenhaus verbessern kann, wird im Netzwerk AlternsfoRschung (NAR) der Universität Heidelberg untersucht.

Altern betrifft den ganzen Menschen

Das NAR wurde gegründet, um im Rahmen interdisziplinärer Projekte verschiedenste Aspekte des Alterns zu untersuchen. Das Netzwerk besteht aus drei Forschungsschwerpunkten:

  • biologische Grundlagenforschung und medizinische Alternsforschung
  • geistes-, sozial- und verhaltenswissenschaftliche Alternsforschung
  • medizinische und sozioökonomische Interventionspunkte

Primäres Ziel ist es, fachübergreifend zu forschen und nationale sowie internationale Kooperationen aufzubauen. Die Ausbildung des Nachwuchses in der Alternsforschung mit interdisziplinärer Expertise ist daher unerlässlich. Am NAR werden Nachwuchswissenschaftler aus 70 verschiedenen Disziplinen ausgebildet. Seit 2006 haben 80 Doktoranden mit über 220 Publikationen – darunter fünf Forschungspreisträger – die NAR-Graduiertenkollegs absolviert.