Diese Frage veranlasste irische Wissenschaftler zu einer Literaturanalyse, die sie bis Februar 2017 in den bekannten Datenbanken durchführten. Aus den 16 eingeschlossenen Studien mit insgesamt 922 Patienten (43 ± 21 Jahre, 68 Prozent Frauen) ging hervor, dass sowohl Patienten als auch Gesunde, die den Interventionsgruppen mit Widerstandsübungen zugeteilt worden waren (n = 486), weniger Angstsymptome hatten. Dies war unabhängig von Geschlecht, Alter, Programmdauer, Dauer der Übungseinheit, Übungsfrequenz oder -intensität. In weiteren Untersuchungen sollte das Widerstandstraining mit anderen spezifischen Therapien für Angststörungen verglichen werden.