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Zur Beantwortung dieser Frage schlossen Forscher insgesamt 4.136 Patienten ein, die in einem von fünf National-Health-Service-Zentren in den britischen Regionen Camden, Gateshead, Newcastle, Northumberland und South West Essex physiotherapeutisch behandelt wurden. Die Patienten wurden gebeten, einen Fragebogen zur Erfassung der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (EQ-5D) auszufüllen – und zwar vor Beginn der Therapie und danach. Die Forscher kategorisierten die Patienten nach Symptomlokalisation und definierten insgesamt 13 Bereiche: Fuß, Sprunggelenk, Knie, Hüfte, Sakroiliakalgelenk, Lendenwirbelsäule, Brustwirbelsäule, Halswirbelsäule, temporomandibulärer Bereich, Schulter, Ellenbogen, Handgelenk und Hand. Hinzu kamen die Kategorien generalisierte Schmerzen und andere Beschwerden. Außerdem wurden die Patienten anhand ihrer Reaktion auf die Behandlung eingeteilt. Verbesserte sich die Lebensqualität um mindestens 0,1 Punkte, wurde der Patient als EQ-5D-Responder bezeichnet (Responder ist in der Medizin ein Begriff für einen Patienten, der positiv auf eine Therapie anspricht).