Dieser Frage gingen Forscher aus Neuseeland nach. Sie schlossen 206 Patienten mit diagnostisch gesicherter Arthrose im Knie- oder Hüftgelenk in ihre Studie ein. Die Zuteilung zu den verschiedenen Therapiegruppen fand per Zufall statt. 186 Patienten (90 Prozent) nahmen am Zwei-Jahres-Follow-up teil.

Zu den Übungen gehörten unter anderem ein Ausdauertraining (bis zu zehn Minuten Radfahren oder Walken) sowie Kräftigungsübungen mit drei Sätzen zu je zehn Wiederholungen: Hüftpatienten trainierten Hüftabduktion, -extension, -außenrotation sowie Knieextension, die Kniepatienten übten Knieextension und -flexion sowie Hüftextension. Hinzu kamen Dehnungsübungen zu je 60 Sekunden und Übungen für die neuromuskuläre Kontrolle (zum Beispiel Stehen auf unebenen Untergründen) mit drei Sätzen zu je zwei Minuten. Im Rahmen der Manuellen Therapie setzen die Experten Mobilisationstechniken für das betroffene und die angrenzenden Gelenke sowie Weichteiltechniken für die umgebenden Muskeln und Faszien ein.