90 Patienten mit akuter Verschlechterung einer chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) wurden in drei Gruppen randomisiert: Die Kontrollgruppe erhielt die Standardversorgung, die zweite Gruppe machte Atem- und Bewegungsübungen, die dritte führte Kräftigungsübungen durch. Zu Studienbeginn und bei Entlassung aus dem Krankenhaus wurde der empfundene Gesundheitszustand mit dem Fragebogen EuroQol-5D (EQ-5D) erhoben.

Dessen Resultate verbesserten sich im Ergebnis bei allen Probanden. Signifikante Unterschiede gab es zwischen der Kontrollgruppe und der Gruppe mit Atem- und Bewegungsübungen bezüglich Mobilität, Schmerz und einigen Subskalen des EQ-5D. Die Gruppe mit den Kräftigungsübungen war der Kontrollgruppe in allen Parametern außer dem Schmerz überlegen. Das Fazit: Patienten in einer Phase der akuten Verschlechterung ihrer COPD profitieren davon, wenn die medizinische Standardversorgung im Krankenhaus um physiotherapeutische Anwendungen erweitert wird.