Eine erhöhte Anspannung im posterioren Schulterbereich ist eine postoperative Komplikation, Schmerzen und eingeschränkte Schulterfunktion können die Folge sein. Ein Forscherteam aus den USA führte daher eine randomisierte kontrollierte Studie mit insgesamt 63 Patienten nach Schulterarthroskopie durch, um die Effektivität verschiedener Stretchingübungen zu evaluieren. Es gab zwei Dehnungsinterventionen (Dehnposition horizontale Adduktion, n = 21; „Sleeper“ in Rückenlage, n = 21) und eine Kontrollgruppe (keine Dehnung, n = 21). Assessments waren unter anderem das Bewegungsausmaß in Innenrotation, Schmerz und der Fragebogen QuickDASH (Disabilities of the Arm, Shoulder and Hand). Die Probanden sollten die Dehnungen zweimal täglich durchführen, nach 48 bis 72 Stunden erfolgte der Wiederbefund. Die Dehnung in horizontaler Adduktion war sowohl dem „Sleeper“ in Rückenlage als auch der Kontrollgruppe überlegen.