Säuglinge mit diesem Krankheitsbild zeigen asymmetrische Bewegungsmuster. Der Grund für diese Pathologie ist möglicherweise eine intrauterine asymmetrische Zwangslage, die durch den Geburtsvorgang weiter negativ beeinflusst werden kann. Die Prävalenz liegt bei 15 bis 25 Prozent. Viele der Kinder weisen zusätzlich noch weitere Probleme auf, wie Hüftdysplasien, Fußfehlstellungen, Subluxationen oder Plagiozephalus.

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Frühzeitige Therapie ist wichtig

Zur Vermeidung von Folgeschäden wie Schiefhals, Skoliosen oder Kopfdeformitäten sollte die Physiotherapie frühzeitig einsetzen. Doch welche Therapieform ist am effektivsten? Es gibt verschiedene Methoden, die bei betroffenen Säuglingen zum Einsatz kommen können, unter anderem Dehnungen, Lagerungen, manuelle oder osteopathische Behandlungen, das NDT-Konzept (Neurodevelopmental Treatment) und die Vojta-Therapie. Meist ist die Evidenz zu den Interventionen empirisch, Studien in diesem Bereich sind rar.