Ja, so das Ergebnis der Auswertung prognostischer Faktoren zum Therapieerfolg von konservativer oder operativer Therapie nach Meniskusläsion. Dazu werteten Wissenschaftler aus Norwegen und Dänemark die Daten einer bereits publizierten Studie aus (Odense-Oslo meniscectomy versus exercise – OMEX trial). Daran nahmen 107 Patienten mittleren Alters teil (Durchschnittsalter 49,6 Jahre, Standardabweichung 6,2), die entweder arthroskopiert worden waren (n = 55) oder eine konservative Therapie erhalten hatten. Die Übungstherapie bestand aus progressivem neuromuskulären Training und Kräftigungsübungen zwei bis dreimal wöchentlich über zwölf Wochen. Die Forscher setzten potenzielle prognostische Faktoren (Patientenmerkmale, Kniefunktion, Diagnose) in Bezug zu den Therapieergebnissen nach zwei Jahren. Sie verwendeten folgende Assessments: Knee Injury and Osteoarthritis Outcome Score (KOOS), Subskalen für Knieschmerz und Funktion des Global Rating of Change (GRC).