[mk] Bei der Krebsimmuntherapie ist das körpereigene Abwehrsystem mit involviert. Vor allem stehen T- und B-Lymphozyten sowie natürliche Killerzellen (NK-Zellen) bei der Bekämpfung von Tumoren im Fokus. Letztere bilden eine schnelle und natürliche Abwehr gegen veränderte körpereigene Zellen. Leider verlieren NK-Zellen aber schnell ihre gegen den Tumor gerichtete Aktivität, sobald sie ins Tumorgewebe eingewandert sind. Wissenschaftler der Medizinischen Fakultät Mannheim, der Universität Heidelberg und des Deutschen Krebsforschungszentrums konnten nun ein Schlüsselmolekül identifizieren, das die Aktivität der NK-Zellen bremst. Diese Bremse zu lösen könnte eine vielversprechende Strategie sein, um Immuntherapien zu verbessern.