US-amerikanische Wissenschaftler untersuchten in einer Studie, ob sich anhand von Ängstlichkeit und Vermeidungsverhalten vorhersagen lässt, wie viele Therapieeinheiten zur Behandlung des vorderen Knieschmerzes notwendig sind und wie gut die Kniefunktion zu Therapieende ist. Die Teilnehmer waren zwischen zehn und 21 Jahre alt und hatten vordere Knieschmerzen. Assessments waren die Subskala „körperliche Aktivität“ des Fear Avoidance Beliefs Questionnaire (FABQ-PA), die Anzahl der Therapieeinheiten und die Anterior Knee Pain Scale (AKPS). Die Patienten hatten zu Beginn einen durchschnittlichen Score von 13,2 ± 5 im FABQ-PA, es gab keinen signifikanten Zusammenhang mit der Anzahl der Therapieeinheiten. Es bestand eine Korrelation zwischen den Eingangswerten in der AKPS und dem FABQ-PA. Die Autoren berichten, dass Angst-Vermeidungs-Überzeugungen weder einen Einfluss auf die Funktion zu Therapieende noch auf die Anzahl der Therapieeinheiten hatten.