Therapie
pt September 2021

Kinder wieder in Bewegung bringen

Frühere und aktuelle Auswertungen zeigen, dass Kinder und Jugendliche sich immer weniger bewegen. Das führt langfristig zu vielen Problemen und gegebenenfalls auch Folgeerkrankungen, die sich dann im Erwachsenenalter fortsetzen, Stichwort Zivilisationskrankheiten. Obwohl diese Tendenzen seit Jahren bekannt sind, gibt es immer noch keine flächendeckenden Präventionskonzepte für Kinder.

Im Gespräch mit Benjamin Hanna und Angela Verse-Aprile
Lesezeit: ca. 5 Minuten
alexkatkov / shutterstock.com

Benjamin Hanna

Benjamin Hanna

Er ist Sportwissenschaftler und Pädagoge. Seit einigen Jahren ist er spezialisiert auf die Konzeption von Präventionskursen für verschiedene Zielgruppen. Er ist Geschäftsführer und Gesellschafter verschiedener Einrichtungen der Firmengruppe mobilo Therapie und Training.

Kontakt: info@bhanna.de

Angela Verse-Aprile

Angela Verse-Aprile

Sie hat mehr als 40 Jahre Erfahrung als Trainerin in den Bereichen Turnen, Tanz, Fitness- und Gesundheitssport. Seit 2002 ist sie hauptamtliche Geschäftsleitung im Turnverein Verden von 1861 e.V.

Kontakt: angela@turnverein-verden.de

Herr Hanna, welche Folgen hat die Pandemie auf den sowieso schon vorhandenen Bewegungsmangel?

Schon vor der Pandemie gab es eine Diskrepanz zwischen Notwendigkeit und Angebot. Die Krise hat die Situation absolut verschärft. Interessante und besorgniserregende Daten liefert eine aktuelle Auswertung einer Studie von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT), für die Kinder und Jugendliche zwischen vier und 17 Jahren befragt wurden. Im Frühjahr 2020 bewegten sich Kinder und Jugendliche im Durchschnitt noch 144 Minuten am Tag, im zweiten pandemiebedingten Lockdown seit Dezember 2020 waren es nur noch 61 Minuten.

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pt September 2021

Erschienen am 10. September 2021