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Italienische Wissenschaftler werteten die Daten von 24 erwachsenen Schlaganfall-Patienten aus, die eine operative Korrektur ihres Pes equinovarus (Klumpfuß) und anschließend Reha-Maßnahmen erhalten hatten. Die Patienten waren im Schnitt 55 Jahre alt ( ± 13 Jahre), der Schlaganfall lag circa fünf Jahre zurück (± vier Jahre). Auf Grundlage der ICF wurden folgende Zielgrößen gemessen: Schmerzen, Gehen, Veränderungsempfinden (Global Impression of Change), Funktion (unter anderem Rivermead Mobility Index, Sechs-Minuten-Gehtest – 6MGT). Die Patienten wurden einen, drei und zwölf Monate postoperativ nachuntersucht. Außer im 6MGT hatten sich im ersten oder zweiten Follow-up alle Parameter verbessert und blieben gut im dritten Follow-up. Alle Patienten waren nach einem Monat selbstständig gehfähig und gaben an, sie hätten von der Therapie profitiert. Die Autoren empfehlen daher für erwachsene Schlaganfall-Patienten mit Klumpfuß die Operation, gefolgt von funktioneller Nachbehandlung.