Ja, Motor Imagery sollte ein Teil der Rehabilitation bei Patienten nach einer Knie-Totalendoprothese (TEP) werden. Die kurzfristigen Ergebnisse der slowenischen Studie sind vielversprechend. Die Forscher verglichen die ersten vier postoperativen Wochen. In den ersten sechs Tagen wurden alle Patienten stationär behandelt; Therapieinhalte waren Gangschule, Übungen zur Muskelaktivierung und Verbesserung der Kniemobilität – unter anderem per CPM-Schiene (Continuous Passive Motion). In diesem Rahmen erlernten die Probanden die Übungen für zu Hause. Die Interventionsgruppe übte zudem die Bewegungsvorstellung (Motor Imagery), die sie dann ebenfalls nach der Entlassung allein im häuslichen Umfeld praktizieren sollte.