Orthopädie

Dieser Frage gingen Forscher aus den USA nach. Sie analysierten rückblickend die gesundheitsbezogenen Daten von insgesamt 706 mehrheitlich weiblichen, älteren Patienten aus 34 verschiedenen Einrichtungen. Im Fokus standen abgegebene Behandlungen, Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen, Patientencharakteristika und Funktionsfähigkeit (Lower Extremity Functional Scale). 

Die Auswertung zeigt, dass eine leitliniengerechte Rehabilitation kein Prädiktor für den Behandlungserfolg war. Für ein gutes Ergebnis relevant waren dieser Studie zur Folge verschiedene Faktoren, dazu gehörten Alter, Funktionsfähigkeit zu Beginn, Versorgung mit Opioiden, Versicherungsstatus und Anzahl der Termine. Ältere Patienten ab 65 hatten zum Beispiel weniger Aussicht auf den Therapieerfolg. Bei älteren Menschen waren die zu erwartenden Ergebnisse besser, wenn sie Opioide verschrieben bekommen hatten und mehr Therapieeinheiten wahrnahmen. Künftige Forschung sollte sich weiter mit der Frage nach dem optimalen Management in der Versorgung von Patienten mit Kniearthrose beschäftigen.