40 Erwachsene mit mittlerer bis schwer ausgeprägter angeborener Herzerkrankung (New York Heart Association Grad zwei bis drei) nahmen an dieser prospektiven Studie teil. 56 Prozent waren Männer, das Alter betrug durchschnittlich 40 Jahre.

Unter Berücksichtigung der Morbidität wurden sie randomisiert entweder der Heimübungs- oder der Kontrollgruppe mit der üblichen Versorgung zugeteilt. Die Übenden absolvierten sechs Monate lang drei Trainingseinheiten pro Woche, wobei sie die Art der sportlichen Betätigung selbst wählen durften. 34 Patienten schlossen die Studie erfolgreich ab, es gab keine Studienabbrecher infolge übungsinduzierter Beschwerden. Die Adhärenz war gut, über 70 Prozent der Teilnehmer hielten den vorgegebenen Trainingsumfang ein. Während die maximale Sauerstoffaufnahme in der Übungsgruppe signifikant stieg, blieb sie bei den Kontrollpersonen unverändert. Menschen mit mittlerer oder schwerer kongenitaler Herzerkrankung, die sich an keine spezifischen ärztlichen Limitationen halten müssen, können also gefahrlos einen Sport ihrer Wahl ausüben, so das Fazit dieser Studie.