Wissenschaftler aus Frankreich untersuchten, ob sich Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit (pAVK) und Claudicatio intermittens hinsichtlich Schmerzbeginn, maximaler Schmerzintensität und Schmerzerleichterung unterscheiden, je nachdem, ob die proximalen oder distalen Arterien betroffen sind (Beckentyp beziehungsweise Oberschenkeltyp). Auch fragten sie sich, ob ein Zusammenhang zwischen dem transkutanen Sauerstoffpartialdruck und der Schmerzintensität besteht. Als Assessments dienten die visuelle analoge Schmerzskala und die Messung des Sauerstoffpartialdrucks in Ruhe sowie während konstanter Belastung auf dem Laufband. Eingeschlossen wurden 41 Patienten mit Wadensymptomen und 19 mit Gesäßsymptomen. Das Ausmaß der Ischämie wurde mit dem Schmerz korreliert. Das Ergebnis: Während eine deutliche Ischämie nötig war, bevor Schmerz empfunden wurde, verringerte sich dieser im Verlauf des Gehens, obwohl die Ischämie bestehen blieb. Es gab keine signifikanten Unterschiede zwischen den Patienten mit pAVK vom distalen und proximalen Typ.