Niederländische Forscher untersuchten, ob nach einer Übungsintervention die Symptome bei Achillodynie oder Tendinopathien der Patellarsehne mit den Befunden aus der Bildgebung korrelieren. Dazu recherchierten sie in bekannten Datenbanken bis Juni 2017 und schlossen 21 Studien ein. Das klinische Bild verbesserte sich kurz- und langfristig signifikant bei Patienten mit diesen Beschwerden, egal, ob sie exzentrische Übungen oder langsam durchgeführte hochintensive Kräftigungsübungen gemacht hatten. Hinsichtlich der Bildgebung waren die Ergebnisse weniger eindeutig: Während bei den Achillodynie-Patienten eine mittlere bis starke Evidenz für einen Zusammenhang zwischen Klinik und Bildgebung sprach bezüglich Sehnendicke und Neuvaskularisation nach exzentrischem Training, war die Evidenz für einen Zusammenhang bei den Patellarsehnen-Patienten nur moderat. Für beide Patientengruppen gab es ebenfalls moderate Evidenz für eine Korrelation von Klinik und Bildgebung nach langsamen hochintensiven Kräftigungsübungen.