Ein internationales Forscherteam randomisierte 53 Schulkinder mit Insulinresistenz für sechs Wochen in vier Gruppen: 1) RTHF: hochfrequentes Krafttraining dreimal pro Woche, 2) HITHF: hochfrequentes hochintensives Intervalltraining (HIT), 3) RTLF: niedrigfrequentes Krafttraining zweimal pro Woche, 4) HITLF: niedrigfrequentes HIT. Die klinischen Zielgrößen waren Blutwerte, Blutdruck, Körperzusammensetzung und Leistungstests sowie das Anschlagen oder Versagen der Therapie (Responder oder Non-Responder). Hinsichtlich der Verbesserung der Insulinresistenz war die Prävalenz von Non-Respondern zwischen den hochfrequenten Gruppen (RTHF und HITHF) und den niedrigfrequenten Gruppen (RTLF und HITLF) ähnlich. Bei der Nüchternglukose gab es hingegen signifikante Unterschiede: 18,7 Prozent Non-Responder bei RTHF und 58,3 Prozent bei HITHF. Die Autoren schlussfolgern, dass sowohl sechs Wochen Krafttraining als auch HIT die glykämische Kontrolle bei Schulkindern verbessern, aber nur HIT unabhängig ist von der Frequenz der Trainingseinheiten pro Woche. Die Prävalenz von Non-Respondern hinsichtlich der Reduzierung der Insulinresistenz ähnelte sich, wenn man jede Übungsform (RT und HIT) hoch- und niedrigfrequent betrachtete, jedoch gab es Unterschiede in der Nüchternglukose und anderen Zielgrößen.