Lehre
pt Februar 2021

Kreative Lehre in Zeiten der Digitalisierung?

Wut, Frust, Tränen und ein schmerzender Glutaeus hinter den Computern auf beiden Seiten der Leitung – so sieht der Lockdown-Alltag vieler angehender Physiotherapeuten und deren Lehrkräften aus. Der praktische Unterricht fehlt dem bewegungsliebenden Schüler, der Lehrplan erdrückt den engagierten Dozenten.

Ein Beitrag von Jette Fischer
Lesezeit: ca. 10 Minuten
Jette Fischer

Das erhoffte, infrastrukturelle Investitionspaket kam vielerorts bisher nicht an, es mangelt an Schulungen für digitale Lehrprogramme, digitalen Lehrkonzepten und technischen Mitteln. Die schulischen Vernetzungen zur Wissensmehrung und der intradisziplinäre Austausch fehlen aus Mangel an Zeit und Möglichkeiten. Dennoch müssen Bildungsinstitute ausbildungsfähig bleiben.

Als absolute Grundvoraussetzung, um Fernunterricht zu gestalten, gelten stabiles LAN/WLAN, mobile Endgeräte bei Schülern und Lehrern sowie Kommunikations- und Lernplattformen. Selbst diese Basisausstattung ist vielerorts nicht vorhanden. Lehrkräfte nutzen private Endgeräte und die Überstundenzahl schnellt nach oben, verstärkt durch die Unkenntnis im Hinblick auf neue digitale Anforderungen.

Die Ressource, aus der wir Lehrkräfte nun schöpfen müssen, ist unsere Kreativität, mit dem Ziel, handlungsorientierten, sinnstiftenden Unterricht in die Digitalität zu transformieren. Es folgt ein innovativer, methodischer Ideenpool von Lehrern für Lehrer, um den Alltag vor dem Notebook etwas aufzufrischen. Die beschriebenen Methoden und Materialien werden exemplarisch für einzelne Fächer dargestellt, lassen sich aber in verschiedene Unterrichtskontexte einbetten.

Anregungen für das Fach Orthopädie

Planspiele in Form einer Expertenkonferenz können methodisch in jede Unterrichtsreihe eingebettet werden. Sie entsprechen der Forderung nach handlungsorientierter Ausbildung und eignen sich, um komplexe Themenblöcke multiperspektivisch zu betrachten. Folgende Lernziele stehen dabei im Fokus: Die Schülerinnen und Schüler (SuS) kennen das klinische Bild sowie Ursachen, Pathogenese, Verlauf, Diagnostik und ärztliche Therapie der Rheumaerkrankung. Darüber hinaus sollen die SuS die Relevanz und Herausforderung für die Physiotherapie verstehen, Befunde auf Basis der internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) erheben und einen geeigneten Therapieplan erstellen können.

Planspiel Rheumakonferenz: Die Lehrkraft trifft alle Lernenden im Chat, erläutert Arbeitsaufträge, verteilt die Rollen des Planspiels und koordiniert die Partnerarbeit. Daraufhin recherchieren die SuS in Kleingruppen, sammeln Ergebnisse und besprechen relevante Kerninhalte.

Es gibt dabei viele Möglichkeiten für die Rollenverteilung. Der Gesundheitsminister kann zum Beispiel über die gesellschaftliche Relevanz sowie Kosten und Zahlen (Inzidenz und Prävalenz) informieren. Der Pathologe am Tisch erklärt den Krankheitsverlauf auf Gewebsebene und der Rheumatologe stellt die klinischen Zeichen (akut/chronisch) und diagnostischen Möglichkeiten dar. Ein Patient im Akutschub soll seine Probleme (Schmerz/Alltag) erläutern und ein Psychologe erörtert das Thema chronische Erkrankungen sowie die Möglichkeiten der Schmerzverarbeitung. Aus der Perspektive des Orthopädiemechanikers stehen dann die Hilfsmittel im Vordergrund, der Ergotherapeut stellt handtherapeutische, evidenzbasierte Maßnahmen vor und der Physiotherapeut erläutert Eckpunkte des Befundes und stellt mögliche evidenzbasierte Maßnahmen vor.

Nach einer festgelegten Zeit für die Recherche tagt die Rheumakonferenz dann mittels Sprachkonferenzsoftware im digitalen Plenum mit definierten Sprechzeiten. Die Kleingruppe wählt einen Sprecher, der einen kurzen Vortrag hält und Fragen beantwortet. Die Lehrkraft versteht sich als Moderator und Zeitwächter. Die SuS sind aufgefordert, sich die wichtigsten Informationen der Konferenz zu notieren und später zu protokollieren. Das Endprodukt ist ein multiperspektivischer Überblick über das Krankheitsbild mit transparenter Kommunikation über prüfungsrelevante Inhalte.

Anregungen für die Fächer Anatomie und Neurologie

Neuroanatomie begreifen – Basiswissen 1: In der Physiotherapie muss eine große Masse an Basiswissen schlichtweg auswendig gelernt werden. Moderne Pädagogen unterstützen die SuS beim Lernen, indem sie verschiedene Lernwege aufzeigen, um ein nachhaltiges Wissensnetz zu schaffen. Die Ideen der haptischen Lehre sind nicht neu. Pestalozzi formulierte bereits vor 200 Jahren die Lernthese „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“, auch Maria Montessori entwickelte viele sensorische Lernmaterialien und ebnete den Weg der handlungsorientierten Lehre (1). Mit haushaltsüblichen Materialien ist es auch ohne Präsenzunterricht möglich, „be-greifbar“ zu unterrichten und etwas Dynamik in den doch eher unbewegten digitalen Schulalltag zu bringen. Bei dieser Unterrichtsidee erlernen oder wiederholen die SuS die neuroanatomische Terminologie, können Begriffe zuordnen und Aufgaben benennen.

Abb. 1 Walnussgehirn Jette Fischer

Das Walnussgehirn

Sie brauchen:

  • zwei Walnüsse
  • Stecknadeln mit unterschiedlicher Farbe
  • wasserfester Stift

Legen Sie zwei Walnusshälften aufeinander und markieren Sie nun mit den farblich verschiedenen Stecknadeln folgende Areale:

  • Broka-Sprachzentrum – Farbe 1
  • Wernicke-Sprachzentrum – Farbe 2
  • Frontallappen – Farbe 3
  • Parietallappen – Farbe 4
  • Temporallappen – Farbe 5
  • Occipitallappen – Farbe 6

Zeichnen Sie das Corpus callosum farbig mit einem wasserfesten Stift an. Erstellen Sie eine Tabelle oder Mindmap, in der die Hirnareale und deren Funktion ersichtlich werden.

Neuroanatomie begreifen – Basiswissen 2: Als Erweiterung zum neuroanatomischen Basiswissen können Lehrende einen sogenannten Gehirnhut (Brainhat) nutzen. Dieser lässt sich als PDF kostenfrei herunterladen (2), sodass die SuS den Hut ausdrucken und nachbauen können. Die Hirnareale sollen dabei farblich markiert und gestaltet werden.

Abb. 2 Brainhat Jette Fischer

Anregungen für die Fächer Chirurgie und Orthopädie

Der Zeitstrahl: Handlungsorientiert lernen heißt für Schüler, sich Wissen mittels gestaltender Prozesse selbst anzueignen und verschiedene visualisierende oder kommunikative Mittel zu nutzen. Ein wichtiger Teil der Physiotherapie ist das leitliniengerechte Arbeiten. Die Leitlinien bündeln aktuelles Wissen über Krankheitsbilder, den neuesten Forschungsstand und einen Konsens (3). Die kontinuierliche Implementierung des evidenzbasierten Wissens in die rehabilitative Versorgung bildet eine feste Säule der physiotherapeutischen Ausbildung. Auch Unterricht zur Leitlinienarbeit können Lehrende handlungsorientiert gestalten. Dabei sind folgende Lernziele wichtig: Die SuS sind in der Lage, in geeigneten Quellen zu Krankheitsbildern und Leitlinien zu recherchieren und den Hintergrund einer Leitlinie zu verstehen. Darüber hinaus sollen die SuS die Informationen verstehen, anwenden und exzerpieren können. Außerdem sollten die SuS erlernen, eine individuelle, ICF- und evidenzbasierte, leitliniengerechte Behandlung zu konzipieren und durchzuführen.

Abb. 3 Zeitstrahl Jette Fischer

Der Zeitstrahl

Sie brauchen:

  • vier DIN-A4-Blätter
  • Klebeband
  • Stifte

Arbeitsauftrag: Recherchieren Sie die Leitlinie für die Versorgung einer vorderen Kreuzbandplastik (VKBP). Lesen Sie sich die physiotherapeutische Versorgung sorgfältig durch. Erstellen Sie einen Zeitstrahl von der präoperativen Versorgung einer VKBP bis hin zur Physiotherapie sechs Monate postoperativ.

Kleben Sie dafür die Blätter im Querformat aneinander und zeichnen sich einen Pfeil mit verschiedenen Zeitpunkten auf, zum Beispiel „1. Tag post-OP“, „3. Tag post-OP“. Führen Sie nun stichpunktartig auf, welche physiotherapeutischen Anwendungen zu den verschiedenen Zeitpunkten indiziert sind. Für den Zeitpunkt „präoperativ“ sind zum Beispiel folgende Anwendungen relevant: Gangschule mit Dreipunktgang, Thromboseprophylaxe, Pneumonieprophylaxe, resorptionsfördernde Maßnahmen.

Senden Sie Ihrem Lernpartner ein Bild des Zeitstrahls zu und lassen sich fachliches Feedback geben.

Je nach Lernstand kann der Zeitstrahl auch mit Phasen der Wundheilung und lokalen Belastung und Belastbarkeit kombiniert werden. Verschiedene Lerninhalte mehrerer Fächer zu verknüpfen, erhöht die Bildung der Wissensnetze und dient der Transferfähigkeit (4).

Anregungen für die Fächer Innere Medizin und Atemtherapie

Im Zuge der Pandemie müssen Therapeuten sich verstärkt mit dem Thema Telephysiotherapie und Telemedizin auseinandersetzen. Hands-on-Maßnahmen müssen für den Patienten selbst ausführbar sein und unter Anleitung des Physiotherapeuten umgesetzt werden können.

Das Atemtandem: Es empfiehlt sich erfahrungsgemäß eine Gruppengröße von maximal zehn Lernenden für die folgende Lerneinheit. Die Lehrkraft zeigt und erklärt im Videochat verschiedene Ein- und Ausatemtechniken. Dazu gehören unter anderem Lippenbremse, autogene Drainage, Stenoseatmung, Packegriffe, Dehnlagen, Ausstreichungen des Interkostalraums, Blubberflasche (Strohhalm und Wasserglas), Eigenabklopfungen, Atmung und Bewegung sowie Kontaktatmung. Die Schülergruppe erhält den Auftrag, im Tandem eine 1:1 Telephysiotherapie durchzuführen. Die SuS treffen sich digital zur Partnerarbeit und erhalten den folgenden Auftrag.

Üben Sie alle Techniken praktisch mit Ihrem Patienten. Kommunizieren Sie professionell, erklären und zeigen Sie die Übungen adressatengerecht. Achten Sie auch auf ethische Eckpunkte (Patient sitzt angezogen vor der Kamera; siezen Sie den Patienten; angemessener Kamerahintergrund). Korrigieren Sie Ihren Patienten in seiner Ausgangsstellung sowie in seiner Ausführung und passen Sie bei Belastungszeichen die Therapie an. Diese Anleitung kann von einem dritten Schüler als Beobachter und Feedbackgeber begleitet werden. Die Übungen können ebenso krankheitsspezifisch angewandt werden – angepasst an den aktuellen Wissensstand.

Abb. 4 Atemtandem Jette Fischer

Anregungen für das Fach Grundlagen der Physiotherapie

ICF im Alltag – Selbsterfahrung: Wo die tatsächlichen Tücken und Schwierigkeiten im Bereich der Aktivitäten des täglichen Lebens auftreten, wird dann besonders deutlich, wenn man selbst vom Therapeuten zum Patienten wird. Selbsterfahrung und das Erleben eines Handicaps erhöhen das Patientenverständnis. In Präsenzphasen können Alterssimulatoren genutzt werden oder beispielsweise ein Rollstuhlprojekttag stattfinden. In der folgenden Unterrichtseinheit wird die Ressource des eigenen Haushaltes genutzt. Zur Erhöhung der Lernmotivation durch Selbstbestimmung der Inhalte empfiehlt es sich, den SuS eine Wahlmöglichkeit in Bezug auf das zu bearbeitende Krankheitsbild zu lassen. Besonders der Faktor Autonomie scheint einen deutlichen Einfluss auf die intrinsische Lernmotivation zu haben (5).

Bei dieser Lehridee sind folgende Lernziele relevant: Die SuS sollen die ICF mit ihren Basisdimensionen kennen und sie krankheitsbezogen anwenden können. Die SuS sollen zudem in der Lage sein, Hindernisse im Alltag zu erspüren und am Patienten alltagserleichternde Hilfestellungen zu geben.

Ein Tag Disability: Die Lehrkraft trifft sich mit den SuS per Chat, erläutert den Arbeitsauftrag und benötigte Materialien. Die Schüler wählen aus fünf Krankheitsbildern, zum Beispiel teilzementierte Hüft-TEP in der fünften Woche post-OP (bitte Narbe anzeichnen), Rotatorenmanschettenrefixation in der dritten Woche post-OP (mit Gilchristverband, mit Schal und Kissen einen Gilchristverband bauen), akuter Rheumaschub der Hände und Finger (Immobilität durch dicke Handschuhe), akuter, hernierter Prolaps mit motorischer Dysfunktion L4/L5 oder Achillessehnenruptur in der zweiten Woche post-OP (Ski- oder Wanderschuh).

Der Arbeitsauftrag dazu lautet wie folgt: Sie simulieren heute einen ganzen Tag als Patient im Schnelldurchlauf. Legen Sie sich im Schlafanzug ins Bett, erledigen Sie Ihre Morgenroutine, Frühstück, Toilettengang, den Einkauf, das Sitzen auf dem Sofa, Arbeiten am PC, Kochen, Spazieren, Auto fahren oder ähnliches. Beschreiben Sie in Ich-Form möglichst genau, wobei der Patient Probleme haben könnte, zum Beispiel beim Transfer aus dem Bett: „Ich bin von der Nacht noch etwas immobil und habe Schwierigkeiten, zum Bettrand zu kommen.“ Oder beim Kochen: „Ich kann den Kochtopf nicht tragen und keine Kartoffeln schälen.“ Oder beim Spazieren: „Die Straße ist uneben und glatt, ich gehe etwas unsicher mit den Stützen.“

Später am Tag treffen sich die SuS wieder virtuell in Kleingruppen mit unterschiedlichen Krankheitsbildern zum Austausch. Sie bilden einen Konsens und finden Gemeinsamkeiten. Sie priorisieren ihre Schwierigkeiten im Alltag und diskutieren physiotherapeutische Handlungsoptionen. Die Lehrkraft trifft am Ende der Unterrichtsreihe alle SuS im digitalen Plenum und sammelt die Ergebnisse der Kleingruppen.

Anregungen für die Fächer Psychiatrie und Psychologie

Krankheitsbilder Psychiatrie: In der Lehre kann ein methodischer Alltagsbezug zur Lebenswelt der SuS zu aktiven, selbstgesteuerten Lernprozessen führen (6). Die digitale Welt füllt einen großen Teil der Freizeit junger Lernender: Instagram, TikTok, Twitter, Facebook und WhatsApp nehmen einen festen Platz in ihrem täglichen Leben ein. Einen aktuellen Trend bilden kurze Videos oder Reels auf medialen Plattformen. Kernbotschaften werden in kurzen Videos kreativ übermittelt.

Auch Menschen mit Erkrankungen nutzen diese Apps, um über ihren Alltag zu sprechen, Aufklärung zu leisten, zu entstigmatisieren und sich mit anderen Betroffenen auszutauschen. Der offene Umgang mit psychischen Erkrankungen sollte auch als Teil der Ausbildung gelebt werden. Depressionen, Süchte oder Burn-out sollten offen thematisiert und ohne Scham behandelt werden. Um den freien Umgang zu fördern, kann die Nutzung der Alltagsmedien helfen.

Hier verfolgen die Lehrenden folgende Lernziele: Die SuS sollen die definierten psychiatrischen Krankheitsbilder mit Ursachen, Pathogenese, Symptomen, Verlauf, Diagnostik und ärztlicher Therapie kennen und verstehen. Außerdem ist es wichtig, dass die SuS Krankheitsbilder multiperspektivisch betrachten, Informationen filtern und kommunizieren können. SuS sollen darüber hinaus mögliche Hemmungen und Vorurteile gegenüber Erkrankten abbauen und den Geschichten empathisch, wertfrei sowie professionell folgen. Dies schult die persönliche und soziale Kompetenz. Auch sollen die SuS erste Erfahrungen mit dem wissenschaftlichen Arbeiten in der qualitativen Forschung sammeln.

Feldforschung – PsychReel: Hier lautet der Arbeitsauftrag wie folgt. Sie führen eine digitale, qualitative Forschung zu den Themenkomplexen Sucht, Depression, Angststörung und Burn-out durch. In Einzelarbeit sollen die SuS dann bei Instagram, TikTok oder Youtube kurze Videos und/oder Reels von Menschen suchen, die aus ihrem Alltag, von Therapien, Ängsten oder Vorurteilen erzählen. Daraufhin bekommen die SuS die folgenden Aufträge. Notieren Sie sich aus den Berichten der Betroffenen Kernbotschaften und wiederkehrende Informationen. Erstellen Sie ein prägnantes Feldforschungsprotokoll. Beschreiben Sie, in welchem Medium Sie welche Information gefunden haben. Kreieren Sie ein Stimmungsbild der digitalen Welt in Bezug auf das zu untersuchende Krankheitsbild. Nutzen Sie eine Mindmap, um Ihre Eindrücke zu visualisieren.

Darauf folgt eine Gruppenarbeit. Die SuS treffen sich in Kleingruppen zunächst mit Schülern, die das gleiche Krankheitsbild bearbeitet haben. Die Gespräche, Eindrücke, aber auch eigene Erfahrungen und Gefühle dürfen gruppenintern kommuniziert und geteilt werden. Gemeinsamkeiten und Abweichungen der Feldforschung sollen diskutiert und gesammelt werden.

Im Anschluss treffen sich alle wieder im Plenum und die Gruppen präsentieren ihre Ergebnisse vor der Klasse. Die Lehrkraft moderiert die Schülerpräsentationen und kann eventuelle unkorrekte oder einseitige Darstellungen durch gezielte Fragen steuern.

Danke!

Aus der Erfahrung des letzten Lockdowns bleibt die Aussage von einem Schüler für mich prägend und auch für die nächste Zeit im Ohr: „Danke, dass Sie uns nicht alleine gelassen haben.“ Die Mitschüler und Lehrkräfte während digitaler Unterrichtsinhalte live in Videos zu sehen, scheint von größter Wichtigkeit für die SuS zu sein. Jetzt ist die Zeit, sich als Lehrkraft digital methodisch auszuprobieren, Erfahrungen zu sammeln, Fehler zu machen, Erfolge zu verzeichnen, zu evaluieren und sich wieder neu auszurichten.

Literatur

  1. Jank W, Meyer H. 2018. Didaktische Modelle. 12. Auflage. Berlin: Cornelsen
  2. Vorlage Brainhead. pt.rpv.media/29t; Zugriff am 19.10.2020
  3. Physio Deutschland. 2020. Leitlinien. pt.rpv.media/29u; Zugriff am 19.10.2020
  4. Schewior-Popp S. 2014. Lernsituationen planen und gestalten. Handlungsorientierter Unterricht im Lernfeldkontext; 5 Tabellen. 2. aktualisierte Auflage. Stuttgart, New York: Georg Thieme Verlag
  5. Schuster B. 2017. Pädagogische Psychologie. Lernen, Motivation und Umgang mit Auffälligkeiten. Berlin, Heidelberg: Springer
  6. Oelke U, Meyer H, Scheller I. 2014. Teach the teacher: Didaktik und Methodik für Lehrende in Pflege und Gesundheitsberufen. Unter Mitarbeit von Werner Jank, Marianne Rabe, Barbara Schulz und Claudia Staudinger. Berlin, Illustrationen: Cornelsen

Dieser Artikel ist erschienen in

pt Februar 2021

Erschienen am 10. Februar 2021