93 Kinder (49 Jungen und 44 Mädchen) mit Knochentumoren, Lymphom oder Neuroblastom wurden zufällig auf zwei Gruppen verteilt. Die Interventionsgruppe (n=52; durchschnittlich 12 +/- 3,43 Jahre) führte stationär ein aufgabenorientiertes Rehabilitationsprogramm durch. Die Kontrollgruppe (n=41; durchschnittlich 12 +/- 3,56 Jahre) wurde zu Hause therapiert. Die Gruppen waren homogen im Hinblick auf demographische Charakteristika und motorische Fähigkeiten.

Grob- und feinmotorische Fähigkeiten wurden mit der Kurzform des Bruininks-Oseretsky Test of Motor Proficiency (BOTMP-SF) bestimmt. Zudem wurde die Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit der Kinder mit dem Canadian Occupational Performance Measure Tool (COPM) dokumentiert. Dieses Assessment dient dazu, für die Kinder im Alltag relevante Aktivitäten herauszufinden und diese im Anschluss in der Therapie zu üben. Einschlusskriterien waren: Krebsdiagnose, stationäre Chemotherapie, Alter zwischen fünf und 16 Jahren, weniger als 15 Monate in Behandlung. Ausschlusskriterien: Krankheitsrückfall oder auf Palliativstation, mentale oder entwicklungsrelevante Einschränkungen.