Im Centro Maya in San Juan, Guatemala, werden Kinder mit Behinderung kostenlos behandelt. Durch Kriege, Naturkatastrophen und politische Schwierigkeiten ist das Land wirtschaftlich verarmt, gleichzeitig ist es das bevölkerungsreichste in dieser Region. Trotz fehlender Heil- und Hilfsmittel wird so gut wie möglich therapiert und immer gelacht. Johanna Plappert war vier Monate vor Ort und hat ehrenamtlich als Physiotherapeutin gearbeitet.

Ankommen in einer fremden Kultur

Kulturell gesehen ist Guatemala sehr vielfältig und reich. Hier leben noch etwa 40 Prozent der indigenen Einwohner, der Maya – das spiegelt sich auch in der medizinischen Versorgung wider, die teilweise noch sehr traditionell ist. Moderne Medizin kann sich meist nur die Elite leisten. Alle anderen müssen selbst zurechtkommen oder geraten mit etwas Glück an ein Projekt wie das Centro Maya in San Juan: Dort werden Kinder mit Behinderung kostenlos behandelt.