„Eine Langhantel an sich ist weder gut noch schlecht”, meinte neulich eine Kollegin. Recht hat sie. Dieses Gerät hat sein 1970er-Muckibuden-Image längst verloren und einen festen Platz in vielen Fitnesszirkeln gefunden. Aber hat es etwas in der Physiotherapie jenseits der Sportlerbetreuung zu suchen? Unsere Autoren erläutern einen möglichen Einsatz anhand eines Fallbeispiels.

Fallbeispiel

Herr H. arbeitet seit 23 Jahren als Berufskraftfahrer bei einem Logistikunternehmen. In seiner Jugend spielte er Fußball, gab dies aber beim Einstieg ins Berufsleben auf. Er bewegt sich grundsätzlich zu wenig und möchte gerne etwas für seine Fitness und Gesundheit tun. Kraftgeräte und Kurse wie Pilates oder Yoga sagen ihm nicht zu; das Langhanteltraining kennt er noch aus seiner aktiven Zeit als Fußballer und möchte damit gerne wieder beginnen. Herr H. hat zwar nur begrenzt Zeit, um zu trainieren, da er aber befürchtet, mit seiner vorwiegend sitzenden Lebens- und Arbeitsweise langfristig Probleme zu bekommen, ist er gerne bereit, ein regelmäßiges Programm einzuhalten.