Medizinstudenten an der Universität Basel lernen teilweise nicht mehr „live“ am Seziertisch, sondern setzen sich eine Virtual-Reality-Brille auf. Damit tauchen sie plötzlich ein in die Welt der menschlichen Anatomie – ganz ohne Schneiden und den lästigen Formalingeruch. Klingt wie Science-Fiction, ist in Basel aber mittlerweile Realität. Und auch Patienten durften dort schon auf eine virtuelle Reise gehen.

Gesprächspartner

Philippe Cattin

Philippe Cattin

Prof. Dr.; 1991 B. Sc. an der Fachhochschule Nordwestschweiz in Brugg / Windisch; 1995 M. Sc. in Computerwissenschaften; 2003 Ph. D. in Robotik an der ETH Zürich; 2003–2007 Postdoc an der ETH Zürich (Computer Vision Laboratory); 2007 Assistenzprofessur an der Universität Basel; 2015 außerordentlicher Professor; Gründer des Center for medical Image Analysis & Navigation (CIAN) an der Universität Basel; Leiter des Department of Biomedical Engineering. Kontakt: philippe.cattin@unibas.ch