Innere Medizin

Angstzustände und Depressionen treten schätzungsweise bei 21 bis 96 Prozent beziehungsweise 27 bis 79 Prozent aller COPD-Patienten auf. Es gibt kaum Studien zur Effektivität der Therapie mithilfe von virtueller Realität (VR) bei COPD-Patienten im Rahmen der stationären Lungenrehabilitation. In ihrer Studie untersuchten die Autoren 50 Patienten mit Symptomen, wie Stress, Depression und Angstzuständen, die zufällig auf zwei Gruppen verteilt wurden.

Beide Gruppen erhielten die Standardversorgung. Die VR-Gruppe führte zudem zehn Einheiten mit immersiver VR-Therapie durch. Die Kontrollgruppe erhielt zehn Einheiten autogenes Training nach Schultz. Primäre Zielgröße war der Vergleich im Hinblick auf Veränderungen von Stresslevel, Depression und Angstzuständen. Eine signifikante Reduktion der genannten Parameter war nur bei der VR-Gruppe zu beobachten. 

Quelle: Rutkowski S, et al. 2021. Evaluation of the efficacy of immersive virtual reality therapy as a method supporting pulmonary rehabilitation: a randomized controlled trial. J. Clin. Med. 10, 2: 352 Volltext frei

Link zum Abstract: pt.rpv.media/ncbi33477733