Patienten mit M. Parkinson haben ein doppelt so hohes Sturzrisiko wie gesunde Senioren. Stürze können schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben (z. B. Frakturen und Immobilität) mit Auswirkungen auf Unabhängigkeit im Alltag und Lebensqualität. Dies hat auch ökonomische Folgen für das Gesundheitssystem. Daten aus Deutschland zeigen, dass die direkten Kosten bei Parkinson-Patienten, die bereits gestützt sind, deutlich höher ausfallen, als bei Patienten ohne Sturzereignisse in der Krankengeschichte (3.180 Euro versus 1.300 Euro). Kraft- und Gleichgewichtstraining hat sich bereits als wirksam erwiesen, es ist jedoch noch unklar, ob Physiotherapie zu einer Reduzierung der Sturzrate beitragen kann.