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Ein Eins-zu-eins-Setting bringt Vorteile. Forscher aus Rom schlossen in ihre doppelt verblindete, randomisierte, kontrollierte Studie 45 Frauen mit Brustkrebs ein und randomisierten diese entweder in die Einzel- (n = 22) oder Gruppentherapie (n = 23). Zu Studienbeginn, nach sechs Wochen und drei Monaten wurden folgende klinische Zielgrößen bestimmt: Funktion (Disabilities of the Arm, Shoulder and Hand Questionnaire), Schmerz (VAS), Persönlichkeitsmerkmale (Minnesota Multiphasic Personality Inventory) und therapeutische Allianz (Working Alliance Inventory Patient Form). Unabhängig vom Setting hatten alle Patienten nach der Intervention eine bessere Funktion der oberen Extremität und weniger Schmerzen. Die Personen, die Einzeltherapie erhalten hatten, entwickelten zudem eine bessere Beziehung zum Therapeuten.