Auch für interessant befunden: Onkologie

US-amerikanische Forscher verteilten 174 Frauen rund drei Jahre nach Abschluss ihrer unterstützenden Behandlung bei Mamma-Ca zufällig auf drei Gruppen. Während Gruppe 1 bei gleichbleibenden 70 Prozent der maximalen Sauerstoffaufnahme (VO2peak) drei- bis viermal pro Woche trainierte, absolvierte die Gruppe 2 ein Training mit variabler Dauer und Intensität der Einheiten; es gab fünf verschiedene Trainings-Modi, zwischen 55 und über 95 Prozent VO2peak. Das Training fand jeweils auf dem Laufband statt, die Interventionen erstreckten sich über 16 Wochen. Die Kontrollgruppe führte im gleichen Umfang Dehnungen durch. Klinische Zielgrößen waren primär die kardiorespiratorische Fitness (VO2peak) und sekundär patientenzentrierte Zielgrößen wie Lebensqualität und Fatigue. Es traten keine unerwünschten Nebeneffekte auf. Im Vergleich zur Kontrollgruppe verbesserten sich beide Interventionsgruppen moderat hinsichtlich der maximalen Sauerstoffaufnahme. Gruppe 2 zeigte auch eine Verbesserung der sekundären Zielgrößen. Die Autoren schlussfolgern, dass kurzfristige Trainingsinterventionen – unabhängig von der Dauer und Intensität der Einheiten – die kardiorespiratorische Fitness von Brustkrebspatientinnen im Frühstadium, welche bereits eine Therapie hinter sich hatten, moderat verbesserten.