Mentales Training ist eine moderne Methode in der Neurorehabilitation. Der folgende Beitrag zeigt, welche Bedeutung mentales Training für Patienten mit Phantomschmerzen nach Amputationen hat und wie diese Methode durchgeführt wird. Im Interview berichten die Autoren über die Ergebnisse ihrer Patientenbefragung, in der sich Betroffene mit Phantomschmerzen zum mentalen Training äußerten.

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Phantomschmerzen werden als Schmerzen in einem nicht mehr vorhandenen Körperteil definiert und allgemein in schmerzvolle und nicht schmerzvolle Phantomempfindungen unterteilt. Die schmerzvollen Phantomempfindungen treten meist in distalen Körperregionen bei 50 bis 80 Prozent der Fälle auf, während die nicht schmerzvollen Empfindungen sich in Form von Jucken oder Kribbeln äußern können. Ein weiteres Phänomen ist das sogenannte Telescoping: Dabei empfindet der Patient die Phantomextremität in einer verkürzten oder verlängerten Stellung. (1)