Messengerdienste ermöglichen die asynchrone Kommunikation zwischen Menschen in Alltag und Beruf. Da, wo diese Kommunikation einsetzbar ist, entfallen das Warten in Telefonwarteschleifen oder langwierige Terminabsprachen. Der im deutschsprachigen Raum verbreitetste Instant Messenger darf aus Gründen des Datenschutzes in der Patienten-Versorgung und der interkollegialen Kommunikation gemäß europäischer Datenschutz Grundverordnung (DSGVO) allerdings nicht verwendet werden.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Kurznachrichtendienste. Seit der Veröffentlichung des inzwischen bekanntesten Instant Messengers (WhatsApp) im Jahr 2009 durch Jan Koum und Brian Acton hat sich dieser weltweit rasant verbreitet. In Deutschland nutzen ihn 58 Millionen Menschen (1). Relativ früh wurden Sicherheitsbedenken bei Verwendung dieses Messengers geäußert. In der Folge kamen auch datensichere Messenger auf den Markt; der am meisten verbreitete Ende-zu-Ende-Messenger (Threema) hat sechs Millionen Nutzer in Deutschland (1).