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Es sieht so aus, wie deutsche Wissenschaftler aus Hannover herausfanden. An dieser unter anderem von der Audi BKK Krankenkasse finanzierten Studie nahmen 314 Freiwillige mit metabolischem Syndrom teil. Die Probanden waren Angestellte der Volkswagen-Fabrik in Wolfsburg, das Durchschnittsalter betrug 48 Jahre. Sie wurden für sechs Monate in zwei Gruppen randomisiert: Die Wartelisten-Kontrollgruppe (n = 154) sollte ihren normalen Lebensstil beibehalten, die Interventionsgruppe (n = 160) bekam persönlich und via Smartphone-App individuelle Übungen gezeigt. Das Ziel waren 150 Minuten körperliche Aktivität pro Woche. Die Übungsparameter wurden aufgezeichnet, an eine Datenbank weitergeleitet und das Training gegebenenfalls angepasst. Das primäre Outcome war die Symptomschwere (Metabolic Syndrome Z Score). Diese war in der Interventionsgruppe nach sechs Monaten signifikant geringer als in der Kontrollgruppe.