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Es sieht so aus, so die Schlussfolgerung dieser Studie aus Australien. Für die systematische Literaturrecherche inkludierten die Forscher randomisierte und quasirandomisierte kontrollierte Studien bis April 2019. Eingeschlossen wurden erwachsene Patienten mit idiopathischem Morbus Parkinson ohne große kognitive Einschränkungen, die entweder überwiegend zu Hause übten, eine Kontrollintervention (die übliche Therapie, Placebo oder keine Behandlung) oder ambulante Übungstherapie erhielten. Zu den klinischen Zielgrößen gehörten Mobilität und Gleichgewicht (zum Beispiel Berg Balance Scale, Functional-Reach-Test), Gehgeschwindigkeit und Lebensqualität. Die Autoren inkludierten 16 Studien, die Qualität auf der PEDro-Skala lag im Schnitt bei sieben Punkten (zwischen vier und acht). Verglichen mit den Kontrollinterventionen verbesserten die Heimübungen die Balance und Gehgeschwindigkeit, hatten aber keinen Effekt auf die Lebensqualität. Die ambulante Therapie und die Heimübungen waren vergleichbar und verbesserten beide das Gleichgewicht und die Lebensqualität.