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Ja, so das Ergebnis dieser randomisierten, kontrollierten Studie aus China. Die Forscher schlossen 41 Patienten mit leichter bis mittelgradiger Parkinsonerkrankung in ihre Untersuchung ein. Während die Kontrollgruppe (n = 22) die übliche Standardbehandlung erhielt, praktizierte die Interventionsgruppe (n = 19) zusätzlich Tai-Chi in vereinfachter Form. Die Intervention dauerte zwölf Wochen. Die Forscher bestimmten die Auswirkungen auf Motorik (Unified Parkinson’s Disease Rating Scale, Berg Balance Scale), Schlafqualität, Lebensqualität, Ängstlichkeit, Depression und Kognition. Nach Interventionsende hatten beide Gruppen geringere Depressionswerte und verbesserten ihre Motorik, Lebens- und Schlafqualität. Im Hinblick auf Schlafqualität und kognitive Funktion war die Interventionsgruppe der Kontrollgruppe signifikant überlegen. Daher empfehlen die Wissenschaftler Tai-Chi als Ergänzung zum normalen Übungsprogramm für Patienten mit leicht- bis mittelschwer ausgeprägtem M. Parkinson.