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Ja, dies haben Forscher aus Bangkok herausgefunden. Sie schlossen 46 Patienten mit Morbus Parkinson in ihre randomisierte kontrollierte Studie ein. 23 von ihnen wurden randomisiert der Interventionsgruppe zugeteilt, die vier Wochen lang handschriftliche Übungen machte. Primäre klinische Zielgröße war die benötigte Zeit in einem Schreibtest, sekundäre Zielgrößen waren die Motorik (Unified Parkinson’s Disease Rating Scale – UPDRS), die subjektive Beurteilung der Schrift durch die Patienten selbst und die Genauigkeit des Schriftbildes. Nach Interventionsende absolvierten die Patienten der Interventionsgruppe den Schreibtest in kürzerer Zeit (Verbesserung um rund 16 Prozent), die Kontrollgruppe benötigte in der Nachuntersuchung sogar mehr Zeit als zu Studienbeginn (Verschlechterung um rund vier Prozent). Auch die subjektive Beurteilung der Schrift und die Ergebnisse in der UPDRS fielen bei den Patienten der Interventionsgruppe besser aus.