Beim idiopatischen Parkinsonsyndrom liegt typischerweise eine Akinese vor, in Kombination mit mindestens einem der Kardinalsymptome: Rigor, Ruhetremor und posturaler Instabilität. Neben den motorischen Kardinalsymptomen kommt es im Verlauf der Erkrankung häufig auch zu zahlreichen nicht-motorischen Beschwerden, wie Schlafstörungen, Hyposmie, Halluzination, Obstipation, neuropsychiatrische Störungen sowie orthostatischer Dysregulation.

Was passiert bei Parkinson?

Morbus Parkinson ist eine neurodegenerative Erkrankung der Basalganglien. Hierbei handelt es sich um eine Gruppe subkortikaler Hirnkerne. Anatomisch zählen hierzu der Nucleus caudatus und Nucleus lentiformes. Letzterer besteht aus Globus pallidus und Putamen, welches wiederum mit dem Nucleus caudatus das Striatum bildet. Funktionell gehören zu den Basalganglien weitere Bestandteile wie die Substantia nigra, der Nucleus subthalamicus und der Nucleus accumbens.