Sport und körperliche Aktivität sind gesund und auch für Patienten mit chronischen Erkrankungen zu empfehlen. Der Schritt hin zu Aktivität ist in der Regel schwer und insbesondere Patienten benötigen dann einen Profi an ihrer Seite. Auch Epileptiker sollten regelmäßig trainieren. Ein Beispiel aus dem Universitätsklinikum Münster zeigt einen Weg für diese Zielgruppe auf.

Wer körperlich aktiv ist und sich sportlich betätigt, lebt gesünder und voraussichtlich länger – das ist keine neue Erkenntnis. Doch erfahrungsgemäß steht dieses Wissen häufig im Gegensatz zur gelebten Praxis (1). Widerstände der unterschiedlichsten Art lassen gut gemeinten Vorsätzen oft keine Chance auf Verwirklichung. Dieser Problematik sehen sich häufig auch Therapeuten gegenübergestellt, welche ihre Patienten nachhaltig zu mehr Bewegung motivieren wollen. Um bestehende – oftmals in der Person des Patienten liegende – Widerstände zu überwinden, muss dessen Bereitschaft geweckt werden, seine ablehnende Haltung gegenüber körperlicher Anstrengung und sportlicher Betätigung zu überwinden. Zugleich soll ein Prozess eingeleitet werden, der diese Verhaltensänderung auf Dauer festigt. Wie können Therapeuten dies im klinischen Alltag erreichen?