Neurologie

Hierzu führten Forscher eine randomisierte klinische kontrollierte Studie durch. 75 Probanden wurden zufällig auf zwei Gruppen verteilt. Die Interventionsgruppe führte drei Monate lang ein Training mit moderater Intensität aus. Die Kontrollgruppe trainierte nicht. Die Wissenschaftler rekonstruierten funktionale Netzwerke basierend auf funktioneller Bildgebung mittels Magnetresonanztomographie im Ruhezustand. Bei der Baselinemessung zeigten die Patienten im Vergleich zu 30 gesunden Kontrollpersonen eine verminderte strukturelle Konnektivität, welche am stärksten in zentralen Regionen des Gehirns ausgeprägt war. Nach drei Monaten Training konnten die Forscher eine von der Region unabhängige verbesserte funktionelle Konnektivität bei der Interventionsgruppe beobachten, während die Kontrollgruppe einen Verlust an Konnektivität zeigte. Auf struktureller Ebene ließ sich bei der Kontrollgruppe keine Veränderung beobachten, bei der Interventionsgruppe hingegen kam es zu einer Zunahme der Konnektivität. Die Aktivität scheint also unabhängig von der Region auch die strukturelle Konnektivität des gesamten Gehirns zu beeinflussen.